Seit letztem Jahr versuchen viele Bankkunden ihre an die Bank gezahlten Kreditbearbeitungsgebühren für die Prüfung eines Darlehensvertrages zurück erstattet zu bekommen.

Hintergrund ist, dass vielzählige Oberlandesgerichte in Deutschland geurteilt hatten, dass die Bank keinen Anspruch auf die Erhebung der Kreditberabeitungsgebühren hat.

Die Argumentation ist folgende: Die Bank ist selber an den Abschlüssen von Darlehensverträgen interessiert. Durch die Zahlung der Zinsen verdient die Bank Geld. Somit dient die Vorabprüfung der Bonität des Bankkunden ihren eigenen Interessen. Dieses Eigeninteresse kann sich die Bank nicht von dem Kunden bezahlen lassen. Es handelt sich um eine Prüfung der Bank im Vorfeld des Darlehensvertrages, die sie im eigenen Interesse durchführt. In anderen Geschäftsfeldern können sich die Vertragspartner eigene Aufwendungen im Vorfeld eines Vertrages ebenfalls nicht vom Vertragspartner ersetzen lassen.

Die Kanzlei Köhler vertritt viele Mandanten, die nun von ihrer Bank diese Kreditbearbeitungsgebühren zurück erstattet bekommen wollen. Die Berliner Sparkasse hat nun außergerichtlich eingewilligt, die gesamten Kreditbearbeitungsgebühren vollständig zu erstatten zuzüglich Zinsen.

Es bleibt zu hoffen, dass andere Banken nach ziehen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Kanzlei Köhler unter der 030 / 6500 6597 oder per Email an die info@investmentschutz.de.