Die CIS Deutschland AG hat unter anderem die Premium Renditefonds `08 und `10 herausgebracht.

In der Produktinformation der Premium Renditefonds `10 wird auf der dritten Seite eine “realistische Chance auf eine zweistellige Rendite per annum” genannt. Weiterhin wird als Ziel des Beteiligungsangebots das Erreichen eines zweistelligen Jahresergebnisses genannt. Dieses Ziel ist der CIS AG wichtig wie sie weiter ausführt. Diese zweistelligen Renditen wurden unter anderem bei dem Premium Renditefonds `08 laut Berichten der Stiftung Warentest und laut Anleger-/ Mandantenberichten jedoch nicht erzielt.

Auf der vierten Seite der Produktinformation wird dargestellt, dass die Stiftung Warentest solche Unternehmensbeteiligungen wie die obige auf die Warnliste setzt. Als Kommentar der CIS AG wird dazu genannt, dass die Stiftung Warentest jährlich Millionen Zuwendungen aus Steuergeldern bezieht. Weiterhin wird dargestellt, dass die Stiftung Warentest seit Jahrzehnten konventionelle Kapitalanlagen wie Lebensversicherungen, Riester- und Rüruprenten empfiehlt. Es wird darauf hingewiesen, dass Lebensversicherungen die teuersten Produkte am Markt sind und dass bestenfalls die Hälfte der versprochenen Renditen realisiert werden. Nach Darstellung der CIS AG in der Produktinformation “wird eine ganze Generation auf diesem Weg um ihre Altersversorgung gebracht”. Dieses würde von der Stiftung Warentest unterstützt.

Die Kanzlei Köhler vertritt vielzählige Mandanten, welche eine Beteiligung bei den oben genannten Gesellschaften Premium Renditefonds ´08 und´10 abgeschlossen haben. Dabei wurde beinahe einhellig von den Mandanten geschildert, dass sie, die späteren Gesellschafter, angesprochen wurden entweder von Bekannten oder auf der Straße, ob sie Interesse an einem Nebenjob hätten. Unter diesem Vorwand der Möglichkeit des Nebenjobs wurden die Anleger zu den Veranstaltungen des Finanzvertriebs Carpe Diem gelockt. Die meisten Mandanten gingen zu zwei bis drei Terminen. Ab Termin zwei handelt es sich um einen Kundenworkshop. Als Nebenjob soll schließlich eine Vertriebstätigkeit aufgenommen werden.

Gleichzeitig wird den Teilnehmern der jeweilige Premium Renditefonds vorgestellt. Diese werden nach Angaben von den Mandanten professionell angepriesen, so dass viele Teilnehmer die Beteiligung unterzeichnen, obwohl sie eigentlich aufgrund Geldmangels auf der Suche nach einem Nebenjob waren.

Der Finanzvertrieb Carpe Diem gibt Hochglanzprospekte mit den Verdienstmöglichkeiten bis zu einer Million im Jahr und mit möglichen Firmenwagen bis zur Mercedes Benz Oberklasse heraus. Carpe Diem und der Freie Berater geben Broschüren heraus mit dem Titel “Aktiv gegen den Betrug in der Finanzbranche!”. Fühlt sich der Leser betrogen von Gesellschaften, Vertretern, durch nicht realisierte Gewinnversprechen oder durch lächerliche Rückkaufswerte oder durch falsche Beratungen, wird ihm empfohlen, laufende Verträge von der Carpe Diem kündigen zu lassen.

Die Carpe Diem verteilt den Freien Berater, eine sogenannte Finanzzeitschrift, bei den Veranstaltungen. Der Freie Berater empfiehlt, alle sinnlosen Verträge sofort zu kündigen. Spezialisierte Fachanwälte nützten die aktuelle Rechtsprechung, um die Verträge für die Teilnehmer zu kündigen. Die Teilnehmer könnten jedoch auch ihre Verträge an die Carpe Diem verkaufen. Nach Ansicht des Freien Beraters seien konventionelle Produkte wie beispielweise Sparbücher, Banksparpläne, Staatsanleihen, Bausparverträge oder Renten- und Lebensversicherungen bereits bei Abschluss ein Verlustgeschäft und führen niemals zum Vermögensaufbau.

Die Mandanten der Kanzlei Köhler, welche die Beteiligung an den Premium Renditefonds unterzeichnet haben, möchten sich von dieser wieder lösen, da die Renditen nicht erzielt wurden und viele im Nachhinein diese Kapitalanlage absolut nicht mehr haben möchten.

Als Beteiligter der Gesellschaft wird man zum Kommanditisten. Die Beteiligung kann vollständig ordentlich mit einer Kündigungsfrist von 12 Monaten zum Ende des Geschäftsjahres erfolgen oder außerordentlich gekündigt werden. Die Kanzlei Köhler vertritt viele Anleger, die ihre Beteiligung außerordentlich kündigen möchten und ihr Abfindungsguthaben erstattet haben möchten.

Bei Ausscheiden aus der Gesellschaft innerhalb der ersten zehn Jahre muss der Anleger laut Gesellschaftsvertrag 11% der gekündigten Zeichnungssumme an die CIS AG zahlen, bzw. wird diese Summe fällig. Hat er bis dato diese Summe noch nicht eingezahlt, entweder im Rahmen der Spareinlage oder der Einmaleinlage, hat die Gesellschaft gegen ihn laut Gesellschaftsvertrag den Anspruch auf Ausgleich der Differenz. Diese Abwicklungspauschale in Höhe von 11% ist aufgrund der hohen Zeichnungssummen in vielen Fällen der Kanzlei Köhler vierstellig.

Möchten auch Sie Ihre Beteiligung bei einem Premium Renditefonds der CIS AG kündigen und benötigen Sie Beratung hinsichtlich einer Beteiligung an den Produkten der CIS AG oder weitere Informationen, wenden Sie sich vertrauensvoll an die Kanzlei Köhler unter der Rufnummer: 030 / 6500 6597 oder per Email an die info@investmentschutz.de