Das Landgericht Berlin in der Berufungsinstanz vertritt  wie die vorhergehende erste Instanz, die Auffassung, dass die Nürnberger Krankenkasse die Kosten für Laserbehandlungen von Augen übernehmen muss. Die Nürnberger Krankenkasse war der Auffassung, sie müsse die Behandlungskosten nicht ausgleichen, da sie nur die Rechnungen von einzelnen nieder gelassenen Ärzten übernehmen muss, nicht jedoch von Ärztegesellschaften. Das Landgericht Berlin vertritt hingegen die Auffassung, dass es für den Versicherten als juristischem Laien keine Rolle spiele, ob er von einem allein niedergelassenem Arzt oder von einem Arzt in einer Ärztevereinigung behandelt würde. Insofern müsse die Nürnberger Krankenkasse diese Kosten übernehmen.

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